Über mich· Erfahrung und Werdegang· Berlin
Researcher aus
Überzeugung, Builder
aus Neugier.
Zehn Jahre Enterprise-UX haben mich eines gelehrt: Die schwierigste Designfrage ist nicht, wie etwas aussieht, sondern wem Menschen wann vertrauen. Die Arbeit mit Agenten ist diese Frage in Reinform.
Ich stelle Fragen, bis die Antwort passt, schreibe Methoden auf, damit Teams und Agenten dieselbe Arbeit machen, und laufe zwischendurch Trails um Berlin.
Mein Weg in dieses Feld war nicht geplant. Er begann mit Webdesign für einen Fashion-Händler und führte über Fitness, Fintech und digitale Gesundheit zur Bahninfrastruktur. Was diese Stationen verbindet, ist keine Branche, sondern ein wiederkehrendes Problem: ein System, das mehr weiß als die Person, die es bedient, und eine Oberfläche, die diese Lücke schließen muss, ohne zu lügen.
Deshalb schreibe ich auch. Das meiste, was ich lerne, nützt anderen nur dann, wenn es meinen Kopf in einer Form verlässt, die sie überprüfen können. Die Texte stehen hier, auf Englisch.
Nicht was ich
gemacht habe.
Wie ich entschied.
Ergebnisse behauptet man leicht. Zwei Arbeiten, bei denen die Entscheidung auch anders hätte ausgehen können, und was aus dem schwereren Weg folgte.
01 DB Systel
Naheliegend wären mehr Research-Präsentationen gewesen. Stattdessen habe ich Async-First-Dokumentation gebaut, damit Wissen verfügbar ist, wenn jemand es braucht, und nicht erst, wenn ein Termin steht.
Enterprise-Scale bei der Deutschen Bahn: UX-Research-Strategie, DesignOps und Stakeholder-Management über Tech, Business und Compliance. Offene Austauschrunden, in denen Stakeholder echte Nutzer erleben, statt über sie zu lesen.
Das Gespräch verschob sich von „brauchen wir das?" zu „wie lösen wir das?". Und es legte das Fundament für alles Weitere: Bevor ein Agent Research übernehmen kann, muss Research dokumentiert, standardisiert und überprüfbar sein.
- UX-Research-Strategie und DesignOps
- Stakeholder-Management über Tech, Business, Compliance
- Async-Dokumentation als organisatorische Haltung
- Grundlage der automatisierten Reporting-Flows
02 actio
Ich habe kein Design System vorgeschlagen. Ich habe das Problem benannt und das System die Antwort sein lassen, verkauft als „wir shippen doppelt so schnell". Das hat ihm Ressourcen verschafft.
Tokenisiert, komponentenbasiert, gemeinsam mit Frontend gebaut. Scope für v1 bewusst klein gehalten. Das Fundament hat lange nach meiner Zeit gehalten.
Rückblickend war es Pattern-Kodifizierung, bevor ich das Wort dafür hatte: Standards, dokumentiert, übernehmbar von Leuten, die nicht im Raum waren.
- Head of Brand Design, Team von fünf aufgebaut
- Token-Architektur mit Frontend abgestimmt
- Scope für v1 bewusst klein gehalten
- Doppelt so schnelle UI-Lieferung
Der ganze Weg
Vierzehn Jahre, neun Rollen, fünf Branchen. Schlicht aufgelistet, weil ein Werdegang eine Folge von Kontexten ist und keine Behauptung.
- – Senior UX Consultant DB Systel GmbH, Deutsche Bahn · Berlin UX-Research-Strategie und DesignOps für Enterprise-Plattformen der Bahn. Stakeholder-Management über Tech, Business und Compliance.
- – Head of Brand Design actio GmbH Innerhalb von zehn Monaten befördert. Design-Team von fünf Personen aufgebaut und geleitet. Design System konzipiert und mit Frontend tokenisiert.
- – User Experience Designer actio GmbH End-to-End-Produktdesign für digitale Gesundheitsprodukte. Research, Wireframing, Prototyping, Validierung.
- – Senior Product Designer Haalo Technology GmbH End-to-End-UX für ein B2B-SaaS-Kernprodukt, von Konzept bis Handoff.
- – UX Consultant P3 Group UX-Beratung und Interface Design für Enterprise- und Tech-Kunden.
- UX Designer fairr.de GmbH UX-Design für eine digitale Investment- und Altersvorsorge-Plattform.
- – Screendesigner McFIT Global Group GmbH Visuelles und Web-Design für eine der größten Fitnessketten Europas.
- – Webdesigner Holy Fashion Group Webdesign über Brand-Touchpoints für eine Fashion-Retail-Gruppe.
- – Webdesigner Web.ItFine UG Berufseinstieg. Webdesign und Frontend-Entwicklung in einer kleinen Agentur.
Woran ich
gerade arbeite
Agentic UX in Lieferketten-Software, wo eine falsche automatisierte Entscheidung irgendwo auf der Welt eine physische Folge hat. Ein Agent, der die falsche Menge nachbestellt, erzeugt keinen schlechten Screen, sondern einen LKW.
Daneben die Texte. Sie sind der Teil dieser Arbeit, der öffentlich und überprüfbar ist, und der Grund, warum es diese Seite gibt.